• Ich versteh diesen iPod Hype nicht.
    Wer kauft sich denn bitte einen iPod um diesen dann im ganzen Haus
    rum zu tragen? Der Ablauf eines typischen iPodlers:
    - 06.30 Aufstehen & zum Rechner gehen: iPod synchen, könnten ja neue
    Songs runtergalden sein
    - 06.59 Neuen klingelton runterladen (nicht auf den iPod ;)
    - 07.00 Duschen. Für bessere Stimmung wird der iPod in die
    wasserdichte Bad-Dockingsstation gestellt udn aufgedreht.
    - 07.30 Frühstück. Ohne Musik unerträglich, also iPod in die
    BoseDock, die ja auf der Mikrowelle steht.
    - 07.40 Nochn klingelton runterladen (das neue Lied von XY lief gra
    daufm iPod, das is cool, das brauch ich als klingelton
    und noch schnell bei wikipedia schauen ob es von der band noch mehr gibt)
    - 07.42 Aufm weg zur Bahn/Bus werden noch nicht bewertete Songs
    bewertet, wie sonst ist der weg erträglich.
    - 07.44 Der Weg zur Bahn/Bus ist überstanden, was würde ich nur ohne
    mein iPod machen
    - 07.46 Die Bahn/Bus ist da, einsteigen, hinsetzen iPod lässig am
    Hals runterhängen lassen und weiter Songs bewerten. Gleichzeitig
    natürlich neue handy klingeltöne ausprobieren, sonst merkt keine das
    ich die hab.
    - 07.56 Noch schnell eine rauchen und dann ab in die 5b, Unterricht
    ängt gleich an.
    - 11.47 Keine ahnung was die tuss davorn erzählt, aber der iPod
    spielt immer noch fröhlich seine lieder vor sich hin.
    - 13.02 Schule ist aus, aufm weg zur Bahn noch eine rauchen undn
    neuen klingelton saugen
    - 13.32 Endlich zu Hause, iPod wieder in die BoseDock, kurz aufladen
    und dann zu Freddy
    - 14.02 Jetzt wirds knapp, vor 2 Minuten wollt ich bei Freddy sein,
    iPod schnappen, ohr-hörer rein und ab dafür. Aufm weg noch eine
    rauchen.
    - 14.03 Fast pünktlich bei Freddy. Erstmal gemütlich einen kiffen drausen im Zelt
    Anders ist das Leben als 11 jährige eigentlich nicht ertragbar.
    Nebenbei läuft der iPod.
    - 18.00 Oh, ich bin eingeschlafen bei Freddy, aber cooles Lied das
    grad im iPod läuft
    - 19.54 nu muss ich mal heim, sonst komm ich zu spät zum
    CS-Clan-Training.
    - 20.00 Jetzt ist der iPod aus, dafür wird der letztewoche gekaufte
    Rechner gestreßt. Wie jeden Tag ist Clan-Training in CounterStrike
    angesagt.
    - 01.23 Genug trainiert. Noch eine rauchen, XYZ nochn gute nacht gruß
    per handy schreiben und dann ins bett
    - 01.24 ich kann nicht schlafen, mit fehlt der iPod im Ohr
    - 01.32 Ok, ich schau doch noch nen Porno, sonst schalf ich net ein!
    Und da wunder sich noch mal jemand, das die heutige Jugend nen
    gewissen Realitätsverlust erleidet.

    Zelte

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  • Nur mal so als Testfeld:
    Bitte zwei USB -Webcams unterschiedlicher Hersteller kaufen
    dann bspw. Gnomemeeting (jetzt Ekiga) starten (Ja… als ersten
    Schritt)
    Webcam A einstöpseln — 3 Sekunden warten.. Webcam-Bild auf dem
    Monitor betrachten..
    Webcam A ausstöpseln (Ekiga/GnomeMeeting bleibt an!)
    Webcam B einstöpseln – 3 Sekunden warten … Webcam Bild auf dem
    Monitor betrachten…
    Funktioniert auch während einer Konferenz und der Wechsel lässt sich
    beliebig oft vollziehen.
    ..
    So und jetzt Windows (soll ich wirklich? – na gut..)
    Installationsanleitung von A lesen… (AHA! treiber _muß_ vor dem
    Einstöpseln unter XP installiert werden, sonst funktioniert es
    nicht!).. O.k. Treiber installieren.. Webcam einstecken.. Netmeeting
    starten.. .läuft
    Webcam A rausziehen… Netmeeting “freezes” nach ca. 10 Sekunden..
    Ist wohl ein Treiberproblem..
    Also.. Diesmal erst Treiber für B installieren, dann Webcam B
    einstöpseln.. Netmeeting starten: Kein Bild
    Hm.. Treiber für A deinstallieren… Netmmeting immer noch kein
    Bild… Treiber für B deinstallieren .. nochmal neu installieren..
    Netmeeting zeigt Bild
    Für den Heimanwender isses vielleicht o.k, aber für alles andere ..
    zumindest problematisch

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  • Der Sinn so einer Kiste ist mir völlig unklar, weil man die ja wohl
    kaum gleichzeitig zur TV-Aufnahme und zum Daddeln oder sonstigen
    Arbeiten am PC benutzen kann. Aber TV-Aufnahmen im Hintergrund sind
    (zumindest für mich) schon ein entscheidendes Kriterium, da ich mir
    die Aufnahme sehr gerne zu einem späteren Zeitpunkt/Tag werbefrei
    anschaue (Werbung einfach überspringen, dazu muss ich nichtmal
    aufwändig schneiden und auf DVD brennen). So kann ich die gewonnene
    Zeit (z.B. ca. 35 Minuten pro Spielfilm bei den Privaten) anderweitig
    nutzen, eben auch um an einem (anderen) PC etwas Sinnvolles zu
    erledigen oder etwas zu spielen. Aber dafür braucht es m.E. eben ein
    extra Gerät, weil obiges sicherlich nicht für beide Zwecke
    gleichzeitig zu nutzen ist. Über das Äußere solcher Kisten muss man
    nicht viel Worte verlieren.
    Summa summarum: 1. Ein wohnzimmer-taugliches und unabhängiges Gerät
    für Multimedia inkl. TV-Aufnnahmen, und 2. ein PC oder NB für
    Büro-Aufgaben oder Spiele. Die eierlegende Wollmilchsau habe ich
    bisher jedenfalls nicht gefunden, finde aber die Bezeichnung
    “Multimedia-PC” ziemlich bescheuert, weil sie irreführend ist und
    Erwartungen weckt, die nachher im Alltag wohl häufig nicht erfüllt
    werden. Ich würde die Finger weg lassen von so einer Kiste wie hier
    beschrieben – es sei denn, man weiß, dass man sie nicht wie einen
    Video-Rekorder oder DVD-Rekorder mit Festplatte nutzen kann
    (jedenfalls nicht sinnvoll, wie zumindest ich finde).
    Selbst die Lektüre der neusten c’t-Ausgaben 24+25/2005 hinterlässt
    den Eindruck, dass auf dem “Multimedia”-Gebiet leider auch Ende 2005
    noch nichts wirklich Herausragendes geboten wird – weder von
    PC-/NB-Herstellern, noch seitens der Unterhaltungselektronik-Firmen.
    Entweder die Geräte sind viel zu laut, oder zu schwach oder zu teuer
    oder sehen einfach zu hässlich aus (eben wie ein PC). Echte
    Innovationen habe ich also noch keine gesehen – und schon gar nicht
    aus dem ach so fortschrittlichen Deutschland, dem Land von Geiz ist
    Geil, Ich bin doch nicht blöd, Real, Aldi & Co.

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